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Obwohl erst 1847 zur Stadt erhoben, war Berka aufgrund seiner Lage schon seit dem Mittelalter von größerer Bedeutung als seine Nachbardörfer. |
| Zum einen lag es an der wichtigen Handelsstraße Frankfurt - Leipzig, zum anderen war hier die einzige Werrabrücke zwischen Vacha und Creuzburg und schließlich war Berka ein Grenzort zwischen Hessen und Thüringen. Herrschende tagten gerne in solchen Grenzorten um Streitigkeiten beizulegen. Reisende stiegen gerne in den Wirtshäusern der Stadt ab. Darum weiß die Stadtgeschichte von vielen berühmten Gästen zu berichten: Luther (1524), Herzog von Alba (1547), Reitergeneral Pappenheim und Napoleon (1813) sind zu nennen. |
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| Berka wurde schon vor 900 als Berchaho oder Berhohes
in den Urkunden genannt. Es lag im Bereich eines Wildbannes, der 1016
durch Kaiser Heinrich II. dem Kloster Hersfeld verliehen wurde.
Hersfeld errichtete hier eine Vogtei, die man 1330 an den Grafen von
Henneberg verkaufte. |
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Noch heute künden sehenswerte Fachwerkhäuser vom einstigen Reichtum der Stadt: Das Stadttor (Untertor) trägt die Jahreszahl 1738 und einen achteckigen Dachreiter. Es war kein Wehrbau, sondern trug eher repräsentativen Charakter. Damit sollte es sicher den städtischen Charakter des Dorfes unterstreichen. |
| Das ehemalige Amtshaus, genannt "Storchenbäckerei" stammt aus dem 17.Jh. Sehr schöne Andreaskreuze ("Wiege und Bahre") mit nach innen springenden Nasen wurden zur Gestaltung verwendet. | |
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Die Kirche mutet wehrhafter an als das Stadttor und
ist schon sehr alt. Der Turm, ein so genannter Juliusturm mit seinen
vier kleinen Ecktürmen, dürfte der älteste Teil der Kirche sein: Die
eingemeißelte Jahreszahl verweist auf das Jahr 1439. Doch Berka hatte
schon vorher eine Kirche gehabt, denn für 1407 ist bereits ein Pfarrer
nachgewiesen.
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Das Langhaus wurde später angebaut und nach Süden erweitert und erhöht. Es dürfte bereits damals die noch heute gültige Form erhalten haben. |
| Brauerei mit Storchennest und Kirche 2008 | |